Über die U-Tour

Zielgruppe „Jugend“

Kinder am Weg zum erwachsen werden. Die Volksschule ist abgeschlossen, es eröffnet sich eine neue Welt. Der Freundeskreis ändert sich, der Stundenplan füllt nun Stück für Stück auch den Nachmittag. Körper wie Seele stehen Kopf. Eine schwere Herausforderung - für die Betroffenen selbst aber auch für Vereine.

Plötzlich ist weniger Zeit für das regelmäßige Vereinstraining und noch viel weniger Zeit bleibt für Wettkämpfe. Mit dem Lebenswandel der Kids ändert sich eben auch das persönliche Interesse. Freunde werden wichtiger und verdrängen oftmals die einst hohe Bedeutung die dem Sport beigemessen wurde. Und wie ist es mit den Kids, die bis zum Eintritt in die erste Sekundarstufe für Sport noch gar nicht zu begeistern waren? Gibt es Wege sie zu erreichen? Ja gibt es, aber es ist eine Richtung welche viel Geduld benötigt. Anders als Erwachsene Personen welche in ihrem Handlungsdasein verglichen zu den Heranwachsenden viel selbstständiger sind und ihre persönlichen Vorlieben schon besser kennen, ist die Jugend eine Gruppe die von pubertärer Unsicherheit geprägt und in Abhängigkeit von Eltern und Schulsystem eingebettet nicht besonders handlungsfrei ist. Wollen wir nun, dass die Jugend den Weg in den Verein schafft so ist es wichtig, ihnen den Weg so offen und einladend wie möglich zu gestalten.

Vereine: Verbindungsglied von Schule und Freizeit

Eine Methode welche 2016  rund 200 Vereine nutzten ist die des persönlichen Kontaktes. Vereine sind in die Schule gegangen und haben im Rahmen von Schulsportfesten und Schnupperstunden ihre Sportart direkt in den Alltag der Jugend positioniert. Die Jugendlichen haben an der Trainingseinheit teilgenommen und konnten die Sportarten der regionalen SPORTUNION Vereine kennen lernen. Der persönliche Kontakt zum Trainer oder der Trainerin war gegeben und die Einladung und Erklärung zum jeweiligen Vereinstraining konnte auf ganz persönlicher Ebene stattfinden.

U-Tour das Projekt für Jugend im Verein

Die U-Tour fördert genau diesen Prozess. Durch hauptamtliche Arbeit wird eine Schule- und Vereinskooperation in die Wege geleitet. Der Wille und das Engagement der Schule und Vereine erledigen den Rest. Im vergangenen Pilotjahr wurden österreichweit über 2000 Schnupperstunden abgehalten. Das Projekt läuft auch dieses Jahr weiter um eine Verlängerung der Fördermittel für 2018 wurde kürzlich angesucht. Gegenwärtig profitieren über 50 Regionen und 80 Schulen, von diesem Projekt. Mehr als 200 Vereine bringen über 40 Sportarten in die Schulen und begeistern Schüler und Schülerinnen für ihren Verein. Einen Nutzen haben alle so zeigen es die Berichte aus den Bundesländern